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| Haltungs-Anspruch: |
Einsteiger, Halter mit Erfahrungen
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| Schutzstatus: |
WA II/ Anhang B, melde- und nachweispflichtig
(Herkunftsnachweis nötig)
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| Herkunft: |
Hinter-Indien, Burma, Süd-China und weite Teile Indonesien.
Er hält sich vornehmlich in der Nähe von Wasser auf. Sein Habitat
kann unterschiedlich aussehen, denn er fühlt sich sowohl in Regenwäldern,
als auch im angrenzenden Busch und Grasland wohl.
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| Habitat: |
geographische
Übersicht der Herkunftsgebiete
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| Größe: |
In der Natur bis max. 5-7 Meter.
Im Terrarium wird er aber "nur" etwa 3,5 - 5m , wobei seine Körperform
eher von schlanker Statur ist, im Gegensatz zu den anderen "echten
Riesen" wie grüne Anakonda oder Netzpython.
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| Haltung: |
Lt. BNA-Spezifikation folgende Größe
(bitte die Faktoren mal Körperlänge nehmen):
unter 2,5 Meter: 1,0 x 0,75 x 0,75 LBH
über 2,5 Meter: 0,75 x 0,5 x 0,5 LBH
Ein drei Meter großer Python braucht demnach mindestens ein Terrarium
mit den Maßen 225 cm x 150 cm x 150 cm.
Hinzu kommt das erforderliche Wasserbecken, das entsprechend groß
als Badegelegenheit dienen kann.
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| Beleuchtung: |
dämmerungsaktive Tiere (wobei auch oft tagsüber
im Terrarium aktiv), tagsüber 26-32°C, lokale Aufwärmstelle
mit 34-36°C einrichten (entweder durch Spotstrahler, Elstein-Strahler
oder Bodenheizung), Nachtabsenkung um 5°C.
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| Futter: |
Wir haben derzeit noch Nichts erlebt, was ein Tigerpython
nicht frisst.
So ziemlich jede Nagerart (anfangs Mäuse oder kleine Ratten), aber
auch Hamster, Meerschweinchen oder Kaninchen. Er frisst ebenfalls Vögel,
wovon wir aber abraten (Vögel als Futter ergeben leider dünnbreiigen,
übelriechenden Kot). Man könnte ihn fast alles Allesfresser bezeichnen,
zumindest geht er gut und schnell an die Beute heran.
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| Winterruhe: |
Ende Oktober bis Ende Januar Tagestemperatur auf 26°C
senken, nachts nicht unter 20°C. Luftfeuchigkeit bei 50 %. Beleuchtungsdauer
um 3 Stunden reduzieren. Die Winterruhe ist nicht unbedingt notwendig, dient
aber einer Steigerung des Paarungswillens.
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| Eiablage: |
Fortpflanzung Ende November bis Januar
Eiablage erfolgt meist von Ende April bis Juni, nach ca. 60 - 70 Tagen schlüpfen
dann die Jungen. Tigerpythons sind für ihre Brutpflege bekannt, das
teilweise sehr große Gelege von bis zu 60-100 Eiern wird durch intensive
Muskelkontraktionen des Schlangenweibchens, bei der Reibungen entstehen,
warmgehalten. Die Temperatur der Eier kann dabei 7°C über der Umgebungstemperatur
liegen. Nichtbefruchtete Eier werden vom Weibchen aus dem Gelege "aussortiert".
Wenn die Jungen geschlüpft sind, werden sie von dem Weibchen direkt
nach der Geburt schon alleingelassen ("Nestflüchter"). Die
100 - 150 g schweren Tiere häuten sich zum ersten Mal nach ca. 8 -
14 Tagen. Jungtiere werden zuerst ein mal pro Woche mit einer kleinen bis
mittelgroßen Maus oder Rattenpinkies gefüttert .
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| Zusammenfassung: |
Ich kann einen Tigerpython dann empfehlen, wenn der benötigte Platz
vorhanden ist, später auch ein adultes Tier halten zu können.
Ich muss jedoch auf zwei Phänomene hinweisen, die beim Kauf eines Jungtieres
zu bedenken sind:
Einmal lässt die Farbintensität des Tigerpythons mit dem Alter
etwas nach (Albinos natürlich ausgenommen), d. h. ein ocker- und hellbraun
leuchtendes Jungtier sieht im Alter weit aus dunkler aus. Das Aussehen wird
sich also noch ändern und ist dabei zu bedenken.
Zum Zweiten ist es so, dass der Tigerpython zwei (oder mehr, wie in unserem
Fall) Flegelphasen bis zum adulten Tier hat. Normalerweise einmal mit der
Größe um 70-90 cm und einmal ab 150 - 170 cm. Danach wird er
ruhig"er".
Ansonsten ist es ein sehr hübscher Python, mit wunderbaren Proportionen,
der einem viel Freude bereiten kann.
Ein hübscher Anblick im Terrarium! |
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